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Diese Fotokollektion dokumentiert die Berliner Mauer und ihre Kunstwerke sechs Monate vor ihrem Fall.
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Fotografiert im Mai 1989 wird diese Sammlung immer noch als die letzte und vollständigste Aufzeichnung der sozialen, politischen und künstlerischen Darstellung der Mauer, die den Westteil von Berlin umgab, gefeiert. |
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Die Mauer selbst entstand im August 1961 über Nacht in Form einer Stacheldrahtkonstruktion. Sie ist das Resultat des andauernden Konfliktes zwischen „Ost“ und „West“ über den Status der Alliierten, die Berlin und Deutschland besetzten. Sie wurde zum Symbol des Kalten Krieges und war der handfeste Beweis für den „Eisernen Vorhang“ der in dieser Periode existierte. Sie entwickelte sich zu einem ausgeklügelten Sicherheitssystem bestehend aus Betonmauern, elektrischen Zäunen, Wachtürmen und dem Niemandsland, das auf den Fotos zu sehen ist. |
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Die Kunst der Mauer war ein Produkt der 80er Jahre als die Mauer mit 14 Fuß hohen vorgefertigten Stahlbetonplatten saniert wurde. Diese stellten sich als geeignete Leinwand für die Künstler der dynamischen internationalen Gemeinschaft Westberlins dar. Bald schon gesellte sich eine Anzahl von Besuchern zu den Künstlern und es entstand ein Potpourri aus Kunst, Graffiti und Nachrichten, wofür die Mauer ins Zentrum gerückt wurde. Die daraus resultierenden, bunten Darstellungen auf der Westseite der Mauer standen im starken Kontrast zum sterilen Schutzwall der Ostseite und wurden zum Symbol der Differenzen zwischen den beiden Gesellschaften. Auf der einen Seite die freien Darstellungen der offenen Gesellschaft Westberlins, während auf der anderen Seite die leeren Mauern auf die unterdrückte Gesellschaft von Ostberlin hinwiesen. |
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Der Photograph, Edward Murray, studierte in den frühen 70er Jahren in Westberlin und wurde durch seine Überzeugung, dass die Absurdität dieses mittelalterlichen Konzepts der Realität der Modernen Welt bald unterliegen wird, zur Ausführung dieser Dokumentation angeregt. Seine Fotografien fangen sowohl die Schönheit als auch die Tragödie wohl einer der bizarrsten Situationen des 20. Jahrhunderts ein. |
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